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  • Karosserie
    • Rost
      • Rost ist beim Corrado glücklicherweise kaum ein Thema. Als der Corrado in den 80er Jahren auf den Markt gebracht wurde, hatte VW aus den Fehlern der 70er gelernt, und der kompletten VW-Modellpallette gut gegen Rost geschützt. Beim Kauf eines Corrados gibt es daher auch nicht so viele Standard-Rostnester auf die man achten brauch:
        • Darauf achten, ob die vorderen Innenkotflügel nicht demontiert wurden. Wenn doch, Kotflügel und Spritzwand auf Feuchtigkeitsnester / Rost kontrollieren. Ist der Innenkotflügel vorhanden, besteht dagegen keine Gefahr.
        • Das Tankrohr und die Region um den Tankstutzen sind ein Schwachpunkt (genau wie beim Scirocco) Hier auf jeden Fall Tankklappe öffnen und kontrollieren. Tückisch ist, dass der Rost hier im Verborgenen blühen kann (das Hinterrad schmeißt viel Dreck nach oben, der dann auf dem Tankrohr liegen bleibt). Bei Durchrostungen muss man sich mit selbst zurechtgebogenen Blechen behelfen, da es leider keine Reparaturbleche mehr gibt.
        • Ebenfalls gefährdet ist der Übergang des Schwellers auf den hinteren Radlauf.
        • In der Schwellerkante (Pfalz) setzt sich ebenfalls gerne mal Rost fest. Das Problem ist aber im Anfangsstadium recht gut zu beheben.
Problematischer als Rost sind versteckte Unfallschäden. Hier zuerst kontrollieren, ob die Spaltmaße der Türen / Motor- und Kofferraumhaube stimmen. Kofferraum und sollten auf verräterische Knitterfalten untersucht werden.
  • Motor
Die Motoren sind in der Regel solide, robust und langlebig. Der kleine wurde aus dem Scirocco übernommen, wo er schon einige Jahre gute Arbeit leistete. Modelle mit G-Lader gelten jedoch als anfällig, besonders wenn sie ruppig gefahren wurden. Der Lader sollte sorgfältig warm gefahren worden sein. Wird er im kalten Zustand gescheucht, altert er extrem schnell. Ein vernünftig behandelter Lader kann aber durchaus eine Lebensdauer von über 200.000 Kilometern erreichen. Muss der G-Lader ersetzt werden, kann es allerdings recht teuer werden.
Ein Teil, das man ebenfalls überprüfen sollte ist die Ansaugbrücke. Sie reißt von unten gerne mal ein. Leider ist eine Überprüfung im eingebauten Zustand sehr schwierig.
Ansonsten sollte man die üblichen Verschleißteile wie Bremsen, Manschetten und Fahrwerksbuchsen in Augenschein nehmen.
  • Ersatzteillage
    • Karosserie
      • Bei Karosserie- und Blechteilen ist die Versorgungslage noch relativ gut. Dies hängt damit zusammen, dass der Bau des Corrado erst 1995 eingestellt wurde.
    • Motor und Technik
      • Auch hier ist die Ersatzteillage noch relativ gut. Verschleißteile sind im Zubehür und zum großen Teil sogar noch von VW direkt zu bekommen. Die Preise liegen im Durchschnitt, so kosten Bremsbeläge vorne / hinten um die 91 / 58 €, Kotflügel um die 370 €, Kat im Austausch etwa 700 € und Stossdämpfer v / h 68, bzw. 53 €. Wird ein neuer G-Lader im Austausch fällig, wird es allerdings teurer. Hier werden rund 1400 € fällig.
  • Preise
Die Preisangaben für den Corrado differieren je nach Liste. Erstaunlich ist, dass der Corrado noch relativ günstig zu bekommen ist, da er mittlerweile seltener geworden ist als Scirocco II - Modelle. Durchschnittlich dürften folgende Preise ein Anhaltspunkt sein:
  • Zustand 2: 5000 €
  • Zustand 3: 3200 €
  • Zustand 4: 1400 €
Allerdings sind Corrados mit Zustand 2 absolute Mangelware.

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